Carpe Diem - Die Zeit ist kostbar
Das genau ist das Thema meines Bloges: Begeisterung anstelle von Burnout.
Dieses Gedicht ist wunderschön und bringt alles auf den Punkt:
Meine Seele hat es eilig.
Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.
Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten essen sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig waren, begann es, sie wirklich zu genießen.
Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.
Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen , die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind. Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen. Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren. Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten. Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.
Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren. Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süssigkeiten in der Packung.
Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind. Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden. Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen. Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten. Es ist das, was das Leben lebenswert macht.
Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren. Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.
Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.
Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden. Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.
Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.
Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast !
Quelle: Mario de Andrade (San Paolo 1893-1945)
Aktuelle Informationen und Hilfestellungen zum Thema Depression-Burnout. Bester Tipp: Finden Sie ihre Leidenschaft, etwas was Sie begeistert, dann hat die schlechte Laune keinen Platz in ihrem Leben ! Noch ein Tipp: Am Ende der Seite gibt es eine Suchfunktion für den Blog. Dort können Sie gezielt nach Stichworten suchen.
Samstag, 4. August 2018
Kinder und Depressionen
Ja auch Kinder können Depressionen haben.
Die Symptome können sich aber zum Teil anders wie bei Erwachsenen ausdrücken (zum Beispiel durch Wut und Zorn oder in Aggressivität). Deshalb ist es wichtig diese zu kennen und dann deuten zu können.
Weltweit werden Depressionen und affektive Störungen laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis 2020 die zweithäufigste Volkskrankheit sein. Doch nicht nur Erwachsene sind betroffen. Bereits Klein-und Grundschulkinder können die psychische Krankheit bekommen. Die Symptome sind vielfältig; es ist schwer, die Depression zu erkennen.
Je älter Kinder werden, desto mehr gleichen die Symptome einer Depression denen von Erwachsenen, sagte Michael Schulte-Markwort im Gespräch mit Business Insider. Er ist Facharzt für Kinder-und Jugendpsychiatrie- und -psychotherapie und Klinikdirektor am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). „Ich habe erst kürzlich mit einem neunjährigen Jungen gesprochen, der ganz klar gesagt hat: `Das Leben ist zu schwer für mich‘“, sagte Schulte-Markwort. Doch je jünger die Kinder seien, desto schwerer falle es, Depressionen zu erkennen. Er äußere frühestens ab einem Alter von drei oder vier Jahren den Verdacht auf die Krankheit, aber auch das eher selten.
Depressive Kinder bekommen oft grundlos Wutausbrüche
Während bei Jugendlichen und Erwachsenen Depressionen oft von großer Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und Antriebslosigkeit geprägt sind, kann es gerade bei Kleinkindern zusätzlich zu scheinbar grundlosen Aggressionen kommen. Neben diesen Wutausbrüchen äußert sich die Depression darin, dass die Kinder keine Lust mehr haben zu spielen, unter Schlafstörungen leiden, an Interesse verlieren und sehr weinerlich sind. „Die Symptome hängen auch von der Persönlichkeit und dem Charakter des Kindes ab“, so der Experte.Außerdem könnten Kinder ihre Depressionen meist noch nicht richtig einordnen, zeigten sie in Form von sogenannten psychosomatischen Symptomen. Die Kinder haben also etwa Bauchweh oder später auch Kopfschmerzen, ohne dass dafür ein körperlicher Grund gefunden werden kann. Weitere Symptome sind verändertes Essverhalten, Ausdruckslosigkeit und Konzentrationsprobleme. Kleinkinder sind teilweise sehr anhänglich.
Wie gut Kinder ihre Depressionen und die damit einhergehenden Symptome benennen können, hängt mit der kognitiven, also der geistigen, Entwicklung des Kindes zusammen. Das trifft auch auf die Suizidalität zu. So etwa ab dem Alter von 12 Jahren könnten Kinder konkret selbstmordgefährdet sein. Doch den Wunsch, nicht mehr zu leben, würden sie auch schon in deutlich jüngerem Alter äußern. „So eine Äußerung sollte man immer ernst nehmen. Das ist enorm wichtig“, sagt der Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Experte: Acht Prozent der bis zu 18-Jährigen sind von Depressionen betroffen
Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts waren zwei Prozent aller vollstationär behandelten Patienten mit Depressionen 2015 jünger als 15 Jahre alt. Wurden im Jahr 2000 noch 410 Fälle erfasst, waren es 2015 schon 4.600 Fälle, also mehr als zehnmal so viele. Laut der BELLA-Studie im Kinder-und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) zeigten 2007 ganze 5,4 Prozent der sieben bis 17-jährigen Befragten Anzeichen einer depressiven Störung. Unter den bis zu 14-Jährigen würden dann etwa zwei bis drei Prozent an Depressionen erkranken. Bei vier-bis sechsjährigen Kindern erkranken laut Schulte-Markwort etwa 0,8 Prozent.Früher ging man noch davon aus, dass Kinder gar keine Depressionen bekommen. Das hat sich mittlerweile geändert. „Es gibt in den letzten 50 Jahren eine dramatische Wandlung“, so der Experte.
Um Depressionen bei Kindern zu erkennen, sollte man sich in sie einfühlen
Viele der Symptome, die auf Depressionen bei Kindern hindeuten, sind nicht unbedingt ungewöhnlich in der Entwicklung. Nur weil ein Kind einmal einen Wutausbruch hat oder an einem Tag traurig oder anhänglich ist, heißt das nicht, dass das Kind an Depressionen leidet.Doch wenn das depressive Verhalten häufig auftritt und den Eltern komisch vorkommt, sollten sie sich an einen Facharzt wenden. „Besonders wenn das Verhalten schon vier bis sechs Wochen anhält, sollte man handeln“, sagte Michael Schulte-Markwort. Er appelliert an die Eltern und das Umfeld des Kindes. Depressionen könne man nicht immer am Verhalten festmachen, stattdessen müsse man sich in das Kind einfühlen: „Wir können spüren, ob jemand traurig, glücklich oder aggressiv ist. Besonders Mütter können sich oft gut in ihre Kinder einfühlen.“ Wenn man spürt, dass ein Kind immer unglücklich ist, sollte man Hilfe suchen.
Bei Kindern sind Depressionen oft eine Reaktion
Dabei können die Auslöser für Depressionen bei Kindern ganz unterschiedlich sein. Es gibt reaktive und endogene Depressionen. Bei endogenen Depressionen ist kein Auslöser für die Depression erkennbar. Gründe können genetische Veranlagungen sein wie eine Vorbelastung durch Eltern, die bereits an Depressionen erkrankt sind. Häufiger gibt es bei Kindern aber, laut dem Experten, reaktive Depressionen. Deswegen wird bei einer Behandlung auch zunächst nach einem möglichen Auslöser gesucht.„Die Depression ist häufig eine Reaktion auf einen Mangel. Grund kann die Scheidung der Eltern, viel Streit in der Familie oder Verwahrlosung sein“, sagte Schulte-Markwort. Der Mangel kann körperlich oder mental sein. Beispiele sind Liebesentzug, körperliche Gewalt oder sexueller Missbrauch. Auch traumatische Ereignisse können Depressionen auslösen. „Das hängt wieder stark von der Persönlichkeit des Kindes ab“, so der Experte. Der Tod einer Bezugsperson könne bei einigen Kindern ebenfalls zu Depressionen führen, während andere gut mit der Trauer umgehen könnten.
Kinder bekommen bei Depressionen nur selten Medikamente
Depressionen bei Kindern behandelt man laut dem Experten oft mit einer Psycho- und einer Spieltherapie. „Medikamente setzt man bei Kindern nur sehr vorsichtig und zurückhaltend ein“, sagte der Facharzt dem Business Insider. Er verschreibe frühestens bei Elf- oder Zwölfjährigen Medikamente – und auch dort sehr zurückhaltend.Allerdings gebe es Fälle, in denen es sich nicht wirklich vermeiden ließe. Vor allem bei endogenen Depressionen, bei denen kein erkennbarer Auslöser gefunden werden könne und die Krankheit sonst drohe, chronisch zu werden.
Leider gebe es bei Behandlungen auch für Kinder und Jugendliche in Deutschland oft monatelange Wartelisten, so der Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Doch ist ein Kind akut selbstmordgefährdet, sind Kliniken mit einer Abteilung für Kinder-und Jugendpsychiatrie verpflichtet, das Kind oder den Jugendlichen aufzunehmen, erklärte Schulte-Markwort. Eine Behandlung beim Facharzt gegen die Depressionen bei Kindern würden die Krankenkassen übernehmen. Um den richtigen Arzt zu finden, könnten sich Eltern an den Kinderarzt wenden, denn Kinderärzte seien meist gut vernetzt. Wenn sich Eltern sehr unsicher seien, könnten sie zudem die Tagdienste bei Kinder-und Jugendpsychiatrien nutzen, um Hilfe für ihr Kind zu suchen.
Quelle: https://www.businessinsider.de/diese-zeichen-koennen-darauf-hindeuten-dass-ein-kind-depressionen-hat-2018-7
Freitag, 3. August 2018
Bedeutung einer Depression
Im nachstehenden Artikel finden Sie eine Auflistung der Symptome einer Depression, einen Selbsttest zum Erkennen einer Depression und weitere sehr hilfreiche Tipps zum Thema:
Jede fünfte Person in Deutschland erkrankt einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression, wie die Deutsche Depressionshilfe berichtet. Und das bedeutet viel mehr, als einfach nur traurig oder antriebslos zu sein. Denn eine Depression ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die sich auf das Denken, das Fühlen, das Handeln und sogar auf die Körperfunktionen der Betroffenen auswirken kann.
Ursachen, beziehungsweise Auslöser für eine Depression, sind ganz unterschiedlich und individuell. Hier spielen laut der Gesundheitsberichterstattung des Bundes neurobiologische Faktoren, also das, was im Gehirn passiert, und psychosoziale Faktoren eine Rolle. Zu psychosozialen Faktoren zählen zum Beispiel Lebenserfahrungen, Traumatisierungen und generell die eigene Biografie.
Auf der Website der Stiftung Deutsche Depressionshilfe findest du außerdem einen Online-Selbsttest, der dir Hinweise darauf liefern kann, ob du an einer Depression leidest. Eine gesicherte Diagnose kann letztendlich aber nur ein*e (Fach-)Ärzt*in oder ein*e Psycholog*in stellen. Er*sie wird dich in einem sogenannten diagnostischen Gespräch ausführlich befragen, um herauszufinden, was mit dir los ist – und dir entsprechend helfen. Denn: Depressionen lassen sich behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.
Bei der Behandlung mit Medikamenten werden dir Antidepressiva verschrieben. Diese Medikamente nehmen Einfluss auf die Botenstoffe in deinem Gehirn. Das ist auch der Grund dafür, dass es erstmal eine Weile dauern kann, bis sie ihre volle Wirkung entfalten. Diese Zeit bis zum Wirkungseintritt kann wirklich hart und anstrengend sein, aber die Medikamente sollten laut der Deutschen Depressionshilfe nicht einfach auf eigene Faust abrupt abgesetzt werden.
Wenn eine Person in eurem Umfeld an einer Depression leidet, dann versucht Verständnis aufzubringen – auch wenn ihr euch vielleicht nicht wirklich in ihre Lage hineinversetzen könnt. Und unterstützt die Person in der Entscheidung, sich professionelle Hilfe zu suchen – denn wenn sich jemand den Arm bricht, würdet ihr die Person ja auch zum*r Ärzt*in bringen, oder?
HILFE HOLEN
Fühlst du dich schon länger antriebslos und plagen dich vielleicht sogar Suizidgedanken? Bei der Telefonseelsorge findest du online oder telefonisch unter den kostenlosen Hotlines 0800-1110111 und 0800-1110222 rund um die Uhr Hilfe. Du kannst dich dort anonym und vertraulich beraten lassen, welche Form der Therapie dir helfen könnte.
Quelle: https://ze.tt/letstalkaboutmentalhealth-was-bedeutet-es-wenn-du-an-einer-depression-leidest/
Im nachstehenden Artikel finden Sie eine Auflistung der Symptome einer Depression, einen Selbsttest zum Erkennen einer Depression und weitere sehr hilfreiche Tipps zum Thema:
Jede fünfte Person in Deutschland erkrankt einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression, wie die Deutsche Depressionshilfe berichtet. Und das bedeutet viel mehr, als einfach nur traurig oder antriebslos zu sein. Denn eine Depression ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die sich auf das Denken, das Fühlen, das Handeln und sogar auf die Körperfunktionen der Betroffenen auswirken kann.
CrID: 80908472845
Die Symptome
Wie jede andere Krankheit auch, weist eine Depression bestimmte Symptome auf – man unterscheidet zwischen Haupt- und Nebensymptomen. Zu den Hauptsymptomen zählen gedrückte Stimmung, Interessen- und Freudlosigkeit und Antriebsmangel, beziehungsweise eine erhöhte Ermüdbarkeit. Zu den Nebensymptomen zählen verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, ein vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit, negative und pessimistische Zukunftsperspektiven, Schlafstörungen, verminderter Appetit und damit bedingter Gewichtsverlust, körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen oder Tinnitus, und Suizidgedanken.
Wenn mindestens zwei Haupt- und zwei Nebensymptome über eine Dauer von mindestens zwei Wochen festgestellt werden, dann lautet die Diagnose wahrscheinlich: Depression. Je nachdem, wieviele Symptome vorliegen und wie ausgeprägt sie sind, unterscheiden Fachleute zwischen einer leichten, mittelschweren und schweren Depression. Eine Depression kann auch im Zusammenhang mit anderen psychischen Krankheiten auftreten und unterschiedlich lang dauern.
Selbsttest
Wenn du glaubst, an einer Depression zu leiden, dann empfiehlt die Bundesärztekammer und die kassenärztliche Bundesvereinigung diese zwei Fragen: Fühltest du dich im letzten Monat häufig niedergeschlagen, traurig, bedrückt oder hoffnungslos? Hattest du im letzten Monat deutlich weniger Lust und Freude an Dingen, die du sonst gerne tust? Wenn du diese beiden Fragen mit Ja beantworten konntest, solltest du mal eine*n Ärzt*in oder eine*n Psychotherapeut*in aufsuchen.
CrID: 138224249677
Die Behandlung
Eine Depression kann psychotherapeutisch und medikamentös behandelt werden. Oder beides wird kombiniert. Die Kosten für die Behandlung werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Die Depressionstherapie wird dabei an deine Lebensumstände und den Schweregrad der Erkrankung angepasst, um dir bestmöglich zu helfen. Die psychotherapeutische Behandlung kann zum Beispiel eine Verhaltenstherapie oder eine tiefenpsychologische Therapie beinhalten.Als Außenstehende*r helfen
Nicht nur für die Betroffenen ist eine Depression kein einfaches Thema. Angehörige, Freund*innen und die Familien wissen auch häufig nicht, wie sie sich am besten richtig verhalten sollen. Eines sollte jedoch klar sein: Gut gemeinte Sätze und Aufforderungen, wie “Mensch, lächel doch mal!”, „Zieh doch nicht so ein Gesicht!“, „Du musst einfach mal raus an die frische Luft!“ oder „Lass dich nicht so hängen!“ bringen nichts und führen eher dazu, dass sich die betroffene Person noch schlechter fühlt.Anlaufstellen
Für Betroffene und Angehörige gibt es verschiedene Anlaufstellen, an die du dich wenden kannst. Beim deutschlandweiten Info-Telefon Depression kannst du dich unter 0800 – 3344533 über Anlaufstellen im Versorgungssystem informieren, die sozialpsychiatrische Dienste der Gesundheitsämter beraten und unterstützen dich. Du kannst dich aber auch an deine*n Hausärzt*in oder im akuten Notfall an ein Krankenhaus wenden. Außerdem sind auf der Webseite der Deutschen Depressionshilfe regionale Angebote aufgelistet, an die du dich wenden kannst.HILFE HOLEN
Fühlst du dich schon länger antriebslos und plagen dich vielleicht sogar Suizidgedanken? Bei der Telefonseelsorge findest du online oder telefonisch unter den kostenlosen Hotlines 0800-1110111 und 0800-1110222 rund um die Uhr Hilfe. Du kannst dich dort anonym und vertraulich beraten lassen, welche Form der Therapie dir helfen könnte.
Quelle: https://ze.tt/letstalkaboutmentalhealth-was-bedeutet-es-wenn-du-an-einer-depression-leidest/
Donnerstag, 2. August 2018
Lebst du noch oder funktionierst du nur noch ?
These 1) Brennen statt verbrennen:
Für etwas oder noch besser für jemanden da sein - Ja das macht Spaß, das macht Sinn.
Für eine Sache zu brennen, in Flammen zu stehen = JA
Aber heute hört und liest man überall vom Burnout, von Depressionen, von Herzinfarkten.
Was zuviel ist, ist zuviel. Alles muss in gesunden Grenzen ablaufen, es muss überhaupt noch Grenzen geben. Heutzutage hat man den Eindruck das die meisten Menschen durch den allgemeinen Druck (Medien, Globalisierung, Statusdenken) und von ihren Arbeitgebern grenzenlos und schamlos ausgenommen werden.
These 2) Liebe was Du tust und tue das was Du liebst:
Glücklich wer einen dieser beiden Grundsätze ehrlich unterschreiben und für sich und seine Arbeit als zutreffend bewerten kann. Seelig wer in der Lage ist, diese beiden Grundsätze als für sich und seine Arbeit als zutreffend zu bewerten.
These 3) Arbeiten um zu Leben statt Leben um zu arbeiten:
Früher war es doch noch so, das die Arbeit einen Teil des Lebens ausgemacht hat. Man hat seinen Job geliebt oder nicht, aber der Job war irgendwie im Hintergrund. Die Familie, die Kínder, die gemeinsame Zeit mit Familie, Freunden, Verwandten und Bekannten war das wirklich wichtige und entscheidende im Leben und sie waren der Lebensmittelpunkt. Also man hat gearbeitet um zu Leben.
Heute hat sich das alles doch komplett gedreht. Viele Menschen verbringen mehr Zeit an ihrer Arbeit und mit ihren Kollegen, als mit ihrer Familie. Die Arbeit und das "für Geld muss ich arbeiten gehen" ist in den Mittelpunkt der meisten Menschen und Familien gerückt. Auf der Strecke geblieben sind die oben genannten Werte. Heute Leben wir um zu arbeiten und unsere Rechnungen zu bezahlen. Was für ein Armutszeugnis für uns alle. Wir sind dabei unsere Menschlichkeit zu verlieren und in einem System - man kann sie ruhig als Matrix bezeichnen - eine Rolle als moderner Sklave oder Roboter (welcher Begriff darf es für Sie sein ?) einzunehmen.
Wenn Sie alle 3 Thesen als für sich zutreffend bewerten können, dann haben Sie ein perfektes Programm um Burnout und auch andere Krankheiten vorzubeugen !
These 1) Brennen statt verbrennen:
Für etwas oder noch besser für jemanden da sein - Ja das macht Spaß, das macht Sinn.
Für eine Sache zu brennen, in Flammen zu stehen = JA
Aber heute hört und liest man überall vom Burnout, von Depressionen, von Herzinfarkten.
Was zuviel ist, ist zuviel. Alles muss in gesunden Grenzen ablaufen, es muss überhaupt noch Grenzen geben. Heutzutage hat man den Eindruck das die meisten Menschen durch den allgemeinen Druck (Medien, Globalisierung, Statusdenken) und von ihren Arbeitgebern grenzenlos und schamlos ausgenommen werden.
These 2) Liebe was Du tust und tue das was Du liebst:
Glücklich wer einen dieser beiden Grundsätze ehrlich unterschreiben und für sich und seine Arbeit als zutreffend bewerten kann. Seelig wer in der Lage ist, diese beiden Grundsätze als für sich und seine Arbeit als zutreffend zu bewerten.
These 3) Arbeiten um zu Leben statt Leben um zu arbeiten:
Früher war es doch noch so, das die Arbeit einen Teil des Lebens ausgemacht hat. Man hat seinen Job geliebt oder nicht, aber der Job war irgendwie im Hintergrund. Die Familie, die Kínder, die gemeinsame Zeit mit Familie, Freunden, Verwandten und Bekannten war das wirklich wichtige und entscheidende im Leben und sie waren der Lebensmittelpunkt. Also man hat gearbeitet um zu Leben.
Heute hat sich das alles doch komplett gedreht. Viele Menschen verbringen mehr Zeit an ihrer Arbeit und mit ihren Kollegen, als mit ihrer Familie. Die Arbeit und das "für Geld muss ich arbeiten gehen" ist in den Mittelpunkt der meisten Menschen und Familien gerückt. Auf der Strecke geblieben sind die oben genannten Werte. Heute Leben wir um zu arbeiten und unsere Rechnungen zu bezahlen. Was für ein Armutszeugnis für uns alle. Wir sind dabei unsere Menschlichkeit zu verlieren und in einem System - man kann sie ruhig als Matrix bezeichnen - eine Rolle als moderner Sklave oder Roboter (welcher Begriff darf es für Sie sein ?) einzunehmen.
Wenn Sie alle 3 Thesen als für sich zutreffend bewerten können, dann haben Sie ein perfektes Programm um Burnout und auch andere Krankheiten vorzubeugen !
Depression und Schlafstörungen
Ein Burnout ist keine eigenständige Erkrankung, sondern wird offiziell als Depression mit der Zusatzdiagnose "Z73" klassifiziert. Dies ist zur Zeit so, weil Burnout eben nicht anerkannt ist. Das kann sich natürlich noch ändern, aber dies ist der aktuelle Stand der Dinge.
Wenn man sich die Symptome von einer Depression und einem Burnout ansieht, dann erkennt man die Ähnlichkeit der beiden Erkrankungen sehr schnell.
Burnout in seiner schweren Form, könnte man als den Schlusspunkt einer Depression gelten lassen.
Insofern werde ich in diesem Blog auch immer interessante Berichte über das Thema Depression veröffentlichen. So wie den folgenden, indem der Zusammenhang zwischen dem Thema Schlaf und einer Depression dargestellt wird. Interessante Lektüre für jeden Burnout- und Deppressions- Interessierten Leser:
Quelle: https://www.refinery29.de/depressionen-schlafstoerung-zusammenhang
Ein Burnout ist keine eigenständige Erkrankung, sondern wird offiziell als Depression mit der Zusatzdiagnose "Z73" klassifiziert. Dies ist zur Zeit so, weil Burnout eben nicht anerkannt ist. Das kann sich natürlich noch ändern, aber dies ist der aktuelle Stand der Dinge.
Wenn man sich die Symptome von einer Depression und einem Burnout ansieht, dann erkennt man die Ähnlichkeit der beiden Erkrankungen sehr schnell.
Burnout in seiner schweren Form, könnte man als den Schlusspunkt einer Depression gelten lassen.
Insofern werde ich in diesem Blog auch immer interessante Berichte über das Thema Depression veröffentlichen. So wie den folgenden, indem der Zusammenhang zwischen dem Thema Schlaf und einer Depression dargestellt wird. Interessante Lektüre für jeden Burnout- und Deppressions- Interessierten Leser:
„Man, habe ich heute schlecht geschlafen.“ Sätze wie dieser fallen regelmäßig und das nicht nur im Refinery29-Büro. Selten hört man Kolleg*innen oder Freund*innen von ihrer äußerst erholsamen und exakt 8,5-stündigen Ruhephase reden. Kein Wunder, denn extreme Schlafstörungen – wie die Insomnie – betreffen laut einer Studie der DAK etwa jeden zehnten erwerbstätigen Deutschen. Während manche unter Einschlafschwierigkeiten leiden, wachen andere regelmäßig zur selben Zeit auf oder versuchen den über die Woche angehäuften Mangel am Wochenende buchstäblich wettzuschlafen.
Dabei ist ein guter Schlaf sehr wichtig für das allgemeine Wohlbefinden und die Psyche und umgekehrt. Dass es eine Verbindung zwischen Depressionen und mangelnder Schlafqualität sowie der -dauer gibt, weiß man bereits, doch was dabei genau im Gehirn passiert, war selbst Wissenschaftler*innen bis dato ein Rätsel. Forscher*innen des länderübergreifenden Human Connectome Projects der Universität Warwick in England und der Funden Universität in China haben nun endlich eine Antwort. Erstmals ist es ihnen gelungen herauszuarbeiten, wieso Menschen, die an Depressionen leiden, häufig ebenfalls von Schlafstörungen geplagt werden. Das Team verspricht sich durch die Erkenntnisse „einen wesentlichen Fortschritt für die Behandlung von Depressionen und die Verbesserung der Schlafqualität“, heißt es in der Pressemitteilung.
Studie: Depressionen führen zu schlechterem Schlaf
Diese Ergebnisse legen einen neuronalen Grundstein für das Verständnis davon, inwiefern Depressionen mit schlechtem Schlaf in Verbindung stehen.
Professor Jianfeng Feng, Universität von Warwick
Die Wissenschaftler*innen untersuchten die Hirnaktivitäten von fast 10.000 Menschen, die unter Symptomen einer Depression litten und entdeckten bei denjenigen unter ihnen, die ebenfalls unter Schlafstörungen litten, eine erhöhte Reaktion und damit eine enge Verbindung zwischen folgenden Regionen:
• dorsolateraler präfrontaler Cortex (der für das Kurzzeitgedächtnis verantwortliche Teil des Gehirns)
• Precuneus (verantwortlich für die Selbstswahrnehmung)
• lateraler orbitofrontaler Cortex (steht in Verbindung mit negativen Emotionen)
Für den Laien ausgedrückt bedeutet das im Grunde, dass die negativen Gedanken von Menschen mit Depressionen in der Nacht ihre Schlafqualität verschlechtern, ohne dass sie etwas dagegen tun können. Dieser Erholungsmangel des Gehirns führt dann wiederum zu einem schlechteren Gemütszustand, der eine höhere Ausschüttung von Stresshormonen zur Folge hat. Dieses Stresshormon, genannt Cortisol, verursacht erneute Schlafschwierigkeiten und schließt diesen Teufelskreis. Verantwortliche Forscher*innen würden in den Ergebnissen jedoch endlich die nötige Richtungsangabe für weitere Untersuchungen genau dieser Hirnregionen sehen. Hoffentlich können sich Kolleg*innen im Büro schon bald häufiger über die schönen Dinge im Leben unterhalten.
Quelle: https://www.refinery29.de/depressionen-schlafstoerung-zusammenhang
Mittwoch, 1. August 2018
Burnout Checkliste
Hier ist ein sehr nützliche Checkliste um Burnout für sich selbst zu erkennen und eine
genauso sinnvolle Auflistung von 12 Punkten um ein (leichtes Burnout) zu überwinden.
Es gibt 3 Stärken von Burnout:
1) Bei leichten Fällen kann man den Ausstieg auf eigene Faust machen (so wie in dem untenstehenden Artikel.)
2) Bei schwereren Fällen sollte der BO Ausstieg mit ambulanter Begleitung erfolgen.
3) Bei sehr schweren Fällen ist Stationäre Behandlung in der Akutphase notwendig.
Hier ist ein sehr nützliche Checkliste um Burnout für sich selbst zu erkennen und eine
genauso sinnvolle Auflistung von 12 Punkten um ein (leichtes Burnout) zu überwinden.
Es gibt 3 Stärken von Burnout:
1) Bei leichten Fällen kann man den Ausstieg auf eigene Faust machen (so wie in dem untenstehenden Artikel.)
2) Bei schwereren Fällen sollte der BO Ausstieg mit ambulanter Begleitung erfolgen.
3) Bei sehr schweren Fällen ist Stationäre Behandlung in der Akutphase notwendig.
Burnout Checkliste: Wie erkenne ich Burnout?
Ob man ein erfülltest und glückliches Leben führt, hängt laut der Burnout-Expertin Dr. med. Mirriam Prieß von sechs zentralen Einflussbereichen ab. Will man erkennen, ob man Gefahr läuft, an einem Burnout zu erkranken, gilt es diese in den Fokus zu rücken:- Partnerschaft / Familie
- Beruf
- Soziale Kontakte
- Hobbys / Individualität
- Glauben / Spiritualität
- Gesundheit
Bei jedem der sechs Punkte empfiehlt Dr. Prieß sich die folgenden drei Fragen selbst zu stellen:
- Wo stehe ich gerade und gehört das zu meinem Lebensweg?
- Befinde ich mich in einem inneren und äußeren funktionierenden Dialog?
- Funktioniere ich nur oder gestalte ich mein Leben ganz aktiv?
Wie heilt man Burnout?
Du beantwortest mehrere der oben gestellten Fragen negativ? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du geradewegs auf ein Burnout zusteuerst. Der Anti-Stress-Experte Dr. Vinzenz Mansmann hat zwölf Handlungsanweisungen zusammengetragen, um ein Burnout zu vermeiden oder zu kurieren.- Akzeptiere die Situation. Vertraue auf die Zeichen deines Körpers und Geistes und gestehe dir selbst die Grenzerfahrung ein.
- Verändere deinen Alltag. Um ein Burnout zu umgehen oder zu heilen, sind gravierende Veränderungen des Alltags (Beziehungen und Karriere) notwendig.
- Druckventile beseitigen. Es gibt sicher einige Bereiche in deinem Alltag, in denen du dich immens engagierst und aufarbeitest. Nimm dich bewusst zurück und umgehe Stressbringer.
- Isoliere dich nicht! Sondern spricht mit deinen Lieben über deine Probleme. Fokussiere die Beziehungen, die dir gut tun.
- Sei egoistisch. Es geht jetzt um dich. Fange deshalb an, dich und deine Probleme an erste Stelle zu setzen.
- Gib ab. Wir sprechen hier nicht vom Nachtisch oder dem letzten Stück Pizza, sondern von Arbeit und Aufgaben.
- Lerne zu unterscheiden. Und zwar das Unwichtige von Wichtigem. Für ersteres lohnt es sich gar nicht erst in Hektik zu verfallen.
- Sage öfter Nein! Das wird dir vermutlich am schwersten fallen, denn du bist es gewohnt, jedem gerecht zu werden – außer eben dir. Sei stark und lehne Aufgaben freundlich ab.
- Mach‘ mal halblang. Kann es sein, dass du bislang nur gehetzt durch die Gegend rennst, um alle Deadlines, Öffnungszeiten und Termine zu schaffen? Lass dir mehr Zeit. Es ist ok, nicht alles zu schaffen.
- Hör‘ auf deinen Body. Eigentlich ganz easy: Lass keine Mahlzeiten aus, bewege dich regelmäßig und schlafe genügend.
- Mache dir nicht ständig so viele Sorgen. Das mag schwerfallen, aber Sorgen bringen nichts außer Falten.
- Trainiere deine Lachmuskeln. Wenn ders Anlass fehlt: Dreimal täglich langsam einatmen und beim Ausatmen breit lächeln.
WICHTIG: Hilft das das alles nichts und du kommst nicht klar, solltest du unbedingt mit einem Arzt darüber sprechen. Der wird dich beraten und gegebenenfalls an einen Psychologen weiterleiten. Wir drücken dich und unsere Daumen, dass bald alles wieder gut wird!
Dienstag, 31. Juli 2018
Kurz vorm Burnout? Risiko per Speichelprobe abschätzen
Sehr interessanter Bericht in Medical Tribune.
Dem Bericht zur Folge wird nach einer Art Schnelltest für die Erkrankung Burnout geforscht.
Mit einem einfachen Speicheltest, soll dies in Zukunft schnell und verläßlich möglich sein.
Es sind aber noch weitere Forschungen und Datenerhebungen notwendig.
Autor: Dr. Alexandra Bischoff
Wie sehr laufen Sie Gefahr, einen Burnout zu erleiden? Ihr Cortisolspiegel könnte es Ihnen verraten. Eine einzige Speichelprobe genügt, um Gewissheit zu haben.
Sehr interessanter Bericht in Medical Tribune.
Dem Bericht zur Folge wird nach einer Art Schnelltest für die Erkrankung Burnout geforscht.
Mit einem einfachen Speicheltest, soll dies in Zukunft schnell und verläßlich möglich sein.
Es sind aber noch weitere Forschungen und Datenerhebungen notwendig.
Autor: Dr. Alexandra Bischoff
Wie sehr laufen Sie Gefahr, einen Burnout zu erleiden? Ihr Cortisolspiegel könnte es Ihnen verraten. Eine einzige Speichelprobe genügt, um Gewissheit zu haben.
Bei Gesunden wird das Anti-Stresshormon Cortisol vor allem morgens nach dem Aufwachen als Kreislaufaktivator ausgeschüttet. Es sinkt im Tagesverlauf langsam ab und erreicht abends seinen Tiefpunkt bzw. ist nicht mehr messbar. Unter Dauerstress wird der morgendliche Cortisolspiegel vom Körper auch länger aufrechterhalten. Dabei kann die normale Tagesrhythmik sogar ganz verloren gehen.
Alexander Pilger von der Abteilung für Labordiagnostik der Medizinischen Universität Wien und seine Kollegen nutzten den sinkenden Cortisolspiegel nun als Marker. Anhand einer einzigen Speichelprobe (mittags oder abends) konnten sie zeigen, dass das Risiko für einen Burnout messbar ist. Dazu analysierten die Wissenschaftler die Speichelproben von 40 Patienten mit Burnout sowie 26 gesunden Arbeitnehmern und verglichen die gemessenen Cortisolspiegel miteinander.
Gegenüber den bisher üblichen mehrfachen Speichelabgaben am Morgen ist die neue Messmethode nicht nur mit deutlich weniger Aufwand verbunden, sie liefert auch wesentlich sicherere Ergebnisse. Weitere Studien sind jedoch nötig, um daraus ein valides Testsystem für den klinischen Alltag zu entwickeln.
Alexander Pilger von der Abteilung für Labordiagnostik der Medizinischen Universität Wien und seine Kollegen nutzten den sinkenden Cortisolspiegel nun als Marker. Anhand einer einzigen Speichelprobe (mittags oder abends) konnten sie zeigen, dass das Risiko für einen Burnout messbar ist. Dazu analysierten die Wissenschaftler die Speichelproben von 40 Patienten mit Burnout sowie 26 gesunden Arbeitnehmern und verglichen die gemessenen Cortisolspiegel miteinander.
Therapie in Stressambulanz lässt Cortisolspiegel sinken
Die Burnout-Patienten hatten sowohl mittags als auch abends deutlich höhere Hormonwerte als die Kontrollgruppe. Die anschließende Therapie in der Stressambulanz ließ die Cortisolspiegel der Betroffenen wieder sinken.Gegenüber den bisher üblichen mehrfachen Speichelabgaben am Morgen ist die neue Messmethode nicht nur mit deutlich weniger Aufwand verbunden, sie liefert auch wesentlich sicherere Ergebnisse. Weitere Studien sind jedoch nötig, um daraus ein valides Testsystem für den klinischen Alltag zu entwickeln.
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