Montag, 9. September 2019

Hanf - CBD - THC bei psychischen Krankheiten wie Burnout oder Depression ?


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Stau führt zu Burnout-Zunahme


Stau bedeutet Stress. Gerade in den Ferien ist Warten das Letzte, was man braucht. Doch das mühsame Stehen birgt auch echte Gesundheitsrisiken.

Das Wichtigste in Kürze

  • Stau bedeutet Stress – und ist gesundheitsgefährdend.
  • Bereits 20 Minuten pendeln erhöhen die Burnout-Gefahr.
  • Stau verstärkt diese sogar noch.
Die Sommerferien sind zwar schon Vergangenheit. Doch die Blechlawinen bilden sich weiter. Auch dieses Wochenende mussten Autofahrer am Gotthard wieder viel Geduld haben. Das regnerische Wetter trieb die Menschen in den Süden.
 
Der Preis ist hoch: Über eine Stunde betrug die Wartezeit vor dem Nord- respektive Südportal. Doch die Stauzeit strapaziert nicht nur Nerven, sondern auch ernsthaft die Gesundheit.
 

Burnout-Symptome nehmen zu

 

So ist eine Studie zum Schluss gekommen, dass Stau unter anderem das Burnout-Risiko erhöht. Forscher der kanadischen Université de Montréal haben bewiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Pendelverhalten und Burnout-Symptomen gibt.
 

Ab 20 Minuten Pendelverkehr nimmt die Häufigkeit der Symptome zu.
 
Das hat mehrere Ursachen: Der Kontrollverlust im öffentlichen Verkehr, die exakten Abfahrtszeiten oder der Freizeitverlust. Für Fahrzeuglenker bedeutet der Arbeitsweg hohe Konzentration, noch bevor überhaupt gearbeitet wird.
 
Gibt es dann auch noch Stau, schiesst der Stresspegel in die Höhe. Die Termine sind in akuter Gefahr, der Vordermann bremst schon wieder unerwartet und kurz umplanen kann man auch nicht. Man steckt fest und kann nichts machen.
 

Shanghai die Verkehr-Mega-City

 

Das Problem ist in Grossstädten mit viel Verkehr natürlich umso grösser. Parade-Beispiel: Shanghai, die grösste Stadt Chinas.
 

Die Finanzmetropole mit 25 Millionen Einwohnern hat ein perfektes Strassennetz. Blitzsauber – aber total überlastet. Die Strassenkilometer haben sich seit 2000 verdreifacht!
 

Doch jährlich gibt es immer noch zweistellige Wachstumszahlen an Autozulassungen. Und dies, obwohl die Regierung der chinesischen Mega-City mittlerweile Lizenzen verkaufen muss. Auf eine Zulassung melden sich im Schnitt zehn Leute
 
In Shanghai und anderen chinesischen Städten ist das Burnout-Risiko ohnehin höher, erklärt China-Kenner Yufan Jiang von der Fachhochschule Nordwestschweiz.
 
«China hat in den letzten Jahrzehnten das schnellsten Wirtschaftswachstum in der Weltgeschichte erlebt. Die Arbeitsbevölkerung ist dem grössten Leistungsdruck ausgesetzt, viele machen freiwillig massiv unbezahlte Überstunden.»
 

Rund 40 Prozent der Todesfälle in Shanghai waren im Jahr 2017 auf Kreislaufprobleme zurückzuführen. Zum Vergleich: In der Schweiz sind es zwischen 25 und 30. Stress und Burnout sind starke Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
 

Ferienstau genauso riskant

 

Erstaunlich: In den Ferien ist das Stauproblem nicht besser. Der stressige Schlussspurt vor den Ferien und das plötzliche Runterfahren sind eine gefährliche Kombination. Interessanterweise kommt das Burnout meisten in den Ferien.
 

Samstag, 7. September 2019

"Shinrin Yoku" in Hagen: Heilsames "Japanisches Waldbaden" bei der Volkshochschule Hagen


Das japanische „Waldbaden“, eine anerkannte Stress-Management-Methode, bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) ab Mittwoch, 18. September, wöchentlich bis Mittwoch, 9. Oktober, jeweils von 16.45 bis 19 Uhr an. Der Treffpunkt ist der Parkplatz am Stadtwald Hagen.
Bei dem aus Japan stammenden Shinrin Yoku, japanisch für „Waldbaden“, tauchen die Teilnehmenden bewusst in die heilsame Waldatmosphäre ein. Das Einatmen ätherischer Öle, die die Bäume in die Luft abgeben, stärkt das Immunsystem.
Der Körper produziert aufgrund der in der Waldluft enthaltenen Terpene vermehrt sogenannte „Killerzellen“, die gegen Krankheiten wirken können.
Shinrin Yoku stärkt ganzheitlich die Gesundheit und ist eine Bereicherung für Körper, Geist sowie Seele und eignet sich ebenfalls zur Burnout-Prophylaxe. Alle Teilnehmenden sollten festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ein eigenes Getränk mitbringen.
Eine Anmeldung ist beim Serviceteam der VHS unter Tel. 02331-207-3622 oder auf der Internetseite www.vhs-hagen.de/anmeldung möglich.

Quelle: https://www.lokalkompass.de/hagen/c-ratgeber/shinrin-yoku-in-hagen-heilsames-japanisches-waldbaden-bei-der-volkshochschule-hagen_a1204878

Freitag, 6. September 2019

5 Tipps für intelligentere Arbeit und gegen Burnout


Wie der Chef den Arbeitsplatz gestaltet, hat große Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Fünf Tipps, die das Arbeiten einfacher und nicht härter machen sollen.
Der britische HR-Lösungsanbieter Benni hat fünf Tipps aufgelistet, die Mitarbeitern helfen sollen, intelligenter und effizienter zu arbeiten. Als Konsequenz sollen Mitarbeiter weniger gestresst sein und das Risiko eines Burnouts vermindern.

1. Realistische Fristen festlegen

Es hilft beiden Parteien – Arbeitgebern und Arbeitnehmern –, Fristen für einen bestimmten Arbeitsauftrag festzulegen. Dabei sollten Führungskräfte darauf achten, realistische Vorgaben zu machen und Mitarbeiter nicht unter hohen Druck setzen. Eine Frist hilft dem Mitarbeiter auch dabei, seine Aufgaben zu priorisieren. Mitarbeiter können zum Beispiel individuell eine Aufgabenliste oder ein Gantt-Diagramm nach Priorität erstellen.

2. Kommunikation ist das A und O

Wenn Mitarbeiter eine Frage oder ein Problem haben, suchen sie oft stundenlang selbst im Internet nach einer Lösung. Dabei könnte es viel schneller gehen: Womöglich weiß ein anderer Kollege die Antwort, so dass sich das Problem in fünf Minuten lösen lassen könnte. Die Bedingung dafür ist eine Atmosphäre im Unternehmen , bei der sich kein Mitarbeiter schämt, eine Frage zu stellen – egal, wie lächerlich sie ihm erscheint.

3. Flexibles Arbeiten

Unterschiedliche Mitarbeiter bedeuten gleichzeitig auch unterschiedliche Vorzüge im Hinblick auf Arbeitszeiten. Einige können am besten früh arbeiten, andere später. Mit flexiblen Arbeitszeiten steigert der Arbeitgeber nicht nur die Produktivität der Mitarbeiter, sondern auch ihre Gesundheit.

4. Die richtigen Tools anbieten

Das richtige Werkzeug kann den Mitarbeitern die Arbeit wesentlich vereinfachen: Mittels Technologien lassen sich Routinearbeiten und die Administration automatisieren, wodurch die Mitarbeiter mehr Zeit für neue Projekte gewinnen. Als ersten Schritt dazu sollte das Unternehmen feststellen, wo Zeit verschwendet wird und wie sich Prozesse optimieren lassen. Computersysteme, die auf dem neuesten Stand sind, und Softwareprogramme für die Automatisierung können weiterhelfen. Auch die Angestellten sollten die Möglichkeit haben, Technologien vorzuschlagen, um sie bei passendem Budget zu testen.

5. Ablenkungen vermeiden

Obwohl es normal ist, dass Mitarbeiter zwischen Projekten hin und her wechseln, verlieren sie bei solchen Ablenkungen Zeit und Energie. Eine Maßnahme gegen Ablenkungen könnte zum Beispiel sein, dass Mitarbeiter nicht jede eingehende Email direkt überprüfen, sondern sich ein bis zweimal am Tag Zeit nehmen, um diese zu lesen. Auch können Benachrichtigungen von Social-Media-Seiten deaktiviert werden. Wenn sich ein Mitarbeiter intensiv konzentrieren möchte, helfen Kopfhörer.

Quelle: https://www.totalrewards.de/bav-benefits/vorsorge-gesundheit/5-tipps-fuer-intelligentere-arbeit-und-gegen-burnout-64191/

Mittwoch, 4. September 2019

Kranker Körper – kranke Seele: Wie das Immunsystem Depressionen auslösen kann


Bei manchen Menschen mit einer Depression oder Schizophrenie steckt hinter den Symptomen das Immunsystem. Das könnte neue Behandlungsansätze ermöglichen.

Hannover
Gleich an mehreren Fronten hatte die 55-jährige Frau aus Berlin zu kämpfen. Sie schlug sich nicht nur mit Übergewicht herum, sondern steckte auch im tiefen dunklen Loch einer chronischen Depression. Als sie sich an der Berliner Charité bei Psychiater Christian Otte und seinen Kollegen in Behandlung begab, machten diese eine interessante Entdeckung. Die Patientin hatte leicht erhöhte Werte eines Eiweißes, das Entzündungen im Körper anzeigt. "Unsere Vermutung war, dass Entzündungen bei ihrer chronischen Depression auch eine Rolle spielen", sagt Christian Otte. „Fettleibigkeit geht oft mit einer chronischen unterschwelligen Entzündung einher“, erklärt der Psychiater. „Denn die Fettzellen produzieren entzündungsfördernde Stoffe." Das wiederum könnte Auswirkungen auf die grauen Zellen der Patientin gehabt haben. Schließlich steht das Immunsystem – mit seinen Entzündungsreaktionen – im Austausch mit dem Gehirn. Möglicherweise sorgten die entzündungsfördernden Stoffe dafür, dass sich die Produktion und Freisetzung des wichtigen Hirnbotenstoffs Serotonin veränderte, der bei Depressionen eine Rolle spielt.
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Das Beispiel der 55-Jährigen Frau aus Berlin ist bezeichnend. Denn mittlerweile haben Forscher eine antike Weisheit wiederentdeckt: "Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper." Ist der Körper hingegen krank, leidet auch die Seele. Nicht selten spielt ausgerechnet das Immunsystem einen unrühmlichen Part bei der Entstehung von seelischen Störungen. „Den Zusammenhang etwa zwischen Immunsystem und Depression kennt man im Grunde aus der eigenen Erfahrung“, sagt der Neurowissenschaftler Stefan Gold von der Berliner Charité. Denn wenn man eine richtige Grippe habe, sei man oft schon einige Tage vor dem Ausbruch ziemlich übellaunig und ziehe sich zurück. "Das Immunsystem signalisiert dem Gehirn gewissermaßen, sich auf das Problem der Infektion zu konzentrieren und das Verhalten zu ändern."
Aus klinischer Erfahrung und Studien wissen Forscher: Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose, bei denen das eigene Immunsystem verrückt spielt, kämpfen häufig mit Depressionen. Das lässt sich nicht alleine mit der geringeren Lebensqualität infolge der Schmerzen erklären. Umgekehrt zeigt sich: Verabreicht man Patienten mit entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma antientzündliche Medikamente, werden sie weniger depressiv. Genau darauf setzte auch Christian Otte bei der Behandlung seiner 55-jährigen Patientin mit Depressionen. Zusätzlich zu Antidepressiva und Psychotherapie behandelten er und seine Kollegen sie mit einem Statin, einem Cholesterinsenker, der auch ihre Entzündungswerte verringern sollte. Nach dem Aufenthalt in der Klinik in Berlin ging es der Patientin besser. "Wir vermuten, dass dabei auch das Statin mit seiner antientzündlichen Wirkung eine positive Rolle gespielt hat", sagt Otte.
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Rund 500 Kilometer von Berlin entfernt nimmt Manfred Schedlowski am Uniklinikum Essen seit Jahren genauer unter die Lupe, wie Immunreaktionen die grauen Zellen negativ beeinflussen. Zu diesem Zweck fordert der Medizinpsychologe das Immunsystem von gesunden Menschen heraus. Seinen Freiwilligen spritzt er Moleküle aus der Zellhülle bestimmter Bakterien, die eine Immunreaktion auslösen. Allerdings nur in einer relativ geringen Dosis. "Wir wollen die Menschen damit ja nicht schwer krank machen, sondern eine zeitlich begrenzte Immunreaktionen anstoßen", sagt er. "Nach sechs Stunden ist das Theater auch wieder vorbei." Und da zeigt sich nicht nur ein Anstieg von bestimmten Zytokinen, Immunbotenstoffen im Blut. Die Probanden fühlen sich auch niedergeschlagener und ängstlicher. Doch nun kommt das Entscheidende: Im Nervenwasser, das Gehirn und Rückenmark umspült, konnten die Forscher ebenfalls Zytokine nachweisen. Die zunächst ins Blut freigesetzten Zytokine dringen also in die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit vor und gelangen dann wahrscheinlich ins Gehirn. Auf Aufnahmen aus dem Magnetresonanz-Tomografen konnte Schedlowski sehen, dass im Zuge der Entzündungsreaktion Areale im Gehirn stärker aktiv waren, die für die Entstehung von Emotionen wichtig sind. Auch bei anderen psychischen Störungen wie Schizophrenie stießen Forscher immer wieder auf erhöhte Entzündungsmarker im Körper und im Gehirn.
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All diese Erkenntnisse machen Hoffnung auf neue Therapien für Menschen mit seelischen Leiden. Ein Trend in der Psychiatrie geht derzeit dahin, bereits für andere Indikationen zugelassene Medikamente, die in das Immunsystem eingreifen, bei Untergruppen von psychischen Erkrankungen zu testen. In Studien konnten Forscher etwa bei depressiven Patienten beobachten, dass diese nach einer Behandlung mit „Immunblockern“ weniger Symptome zeigten. Doch Stefan Gold, der Berliner Neurowissenschaftler, dämpft mögliche euphorische Erwartungen. "Wer nun auf ein Wundermittel hofft, den muss ich enttäuschen. Denn es gibt Hinweise, dass die Behandlung nur den Patienten hilft, die auch vor der Therapie erhöhte Entzündungswerte haben."
Das ist auch kein Wunder: "Depressionen sind sowohl von der Entstehung her als auch vom Verlauf eine äußerst heterogene Erkrankung", betont Manfred Schedlowski. "So spielen Entzündungen mit Sicherheit eine Rolle als Auslöser bei Depression, das gilt aber längst nicht für alle Depressionen oder depressiven Menschen." Auch bei anderen psychischen Erkrankungen wird nur bei einem Teil der Patienten das Immunsystem der Übeltäter sein. Doch zumindest diese Patienten könnten von den neuen Erkenntnissen profitieren. Zuvor müssen die viel versprechenden Studienergebnisse allerdings noch den Sprung in die klinische Praxis schaffen.

Quelle: https://www.kn-online.de/Nachrichten/Wissen/Kranker-Koerper-kranke-Seele-Wie-das-Immunsystem-Depressionen-ausloesen-kann

Dienstag, 3. September 2019

Depression

Schlafprobleme: So verhalten Sie sich richtig

 
Wer Stress im Beruf hat, wird davon bisweilen bis in den Schlaf verfolgt. Die Probleme können zu Schlafstörungen führen. Eine aktuelle forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse hat ergeben, dass das Grübeln über den Job fast jeden zweiten von rund 1.000 Befragten (41 Prozent) um den allnächtlichen Schlaf bringt.
 
Wer Stress im Beruf hat, wird davon bisweilen bis in den Schlaf verfolgt. Die Probleme können zu Schlafstörungen führen. Eine aktuelle forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse hat ergeben, dass das Grübeln über den Job fast jeden zweiten von rund 1.000 Befragten (41 Prozent) um den allnächtlichen Schlaf bringt. Das Problem: Negativer Stress kann nicht nur psychische Leiden wie Depressionen und Angststörungen, sondern auch Muskel- und Herzerkrankungen verursachen. 37 Prozent werden durch private Probleme um die Nachtruhe gebracht.

Gefährlich: Jeder Achte sagt, dass er kurz vor dem Schlafengehen noch länger mit Smartphone, Tablet oder PC beschäftigt ist und deshalb keine Ruhe findet. Knapp die Hälfte der Befragten lenkt sich sogar mit dem Smartphone ab, um wieder zur Ruhe zu finden. Das ist allerdings völlig kontraproduktiv und kann zu einem Teufelskreis führen: Wer gestresst ist, kann krank werden und dadurch noch schlechter schlafen. Darüber hinaus führt die Digitalisierung dazu, dass viele Angestellte rund um die Uhr und überall erreichbar sind, selbst nach Feierabend. Bedeutet: Man verlernt völlig, sich eine Auszeit zu gönnen.

Die Experten der KKH raten zu Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation sowie zum Hören von Entspannungsmusik, um wieder in den Schlaf zu finden. Berufstätige sollten zudem nicht über den Feierabend hinaus erreichbar sein und in ihrer Freizeit wirklich abschalten. Die KKH rät außerdem dazu, mindestens eine halbe Stunde vor dem Schlafen offline zu gehen. Und: Immer mal wieder ein oder zwei Tage Urlaub zu nehmen, bringt wenig. Um sich richtig zu erholen, sind längere Auszeiten von zwei Wochen oder mehr nötig.
 
Quelle: http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=592383

Ausgebrannt: 8 Anzeichen für ein Burnout!


Stressresistenz wird in fast jeden Beruf gefordert. Allerdings können nur die wenigsten mit dem Druck im Job und im Privatleben umgehen. Im schlimmsten Fall kann dies auch zu einem Burnout führen.

Fühlst du dich nun schon seit einiger Zeit ausgelaugt, gereizt und depressiv? Dann könnten dies mögliche Hilferufe deines Körpers sein, der dir zu verstehen geben möchte, dass es Zeit wird, eine Auszeit einzulegen

Neigt man zu perfektionistischen Mustern, übertriebenem Ehrgeiz und verfügt darüber hinaus auch noch über ein ausgeprägtes Helfersyndrom, dann ist es wahrscheinlicher, dass man früher oder später unter konstantem Druck zerbricht.
Davor sicher, ist allerdings niemand so richtig. Ob du eventuell an einem Burnout erkranken könntest, erkennst du an folgenden acht Warnsignalen:
Schwierigkeiten mit der Konzentration
Jeder von uns hat hin und wieder Tage, an denen er sich weniger gut konzentrieren kann als an anderen. Bei Burnout-Gefährdeten geht dies jedoch so weit, dass sie sich nicht einmal eine Pause gönnen, selbst wenn ihr Körper sie förmlich darum anfleht. Statt arbeitstechnisch kürzer zu treten, gehen Betroffene dann meist erst aufs Ganze und versuchen über ihre persönlichen Grenzen hinaus, zu funktionieren.
Rückzug
Weil sie für die Arbeit leben, bleibt abseits davon nur noch wenig Zeit für andere Bereiche des Lebens. Burnout-Gefährdete ziehen sich daher häufig auch zurück und verbringen die wenige Freizeit, die ihnen bleibt, mit sich selbst. Alles andere wäre für sie einfach zu anstrengend.
Versagensangst
Die Angst zu Versagen kommt durch einen symptomatischen Leistungseinbruch und das Gefühl den alltäglichen Herausforderungen nicht mehr gewachsen zu sein. Viele treten in diesen Situationen noch mehr aufs Gas und vergessen dabei vollkommen, zu entspannen und sich auszuruhen.
Dauerhafte Unzufriedenheit
Jeder Mensch hat ein bestimmtes Limit. Manche wollen diese Grenze allerdings nicht akzeptieren und treiben sich immer weiter, wodurch sie unter dem Druck zusammenfallen. Häufig fühlt man sich auch von den Kollegen gestört, reagiert gereizt auf alltägliche Anfragen und ist generell unzufrieden mit seiner Gesamtsituation.

Depressive Grundstimmung Depressionen zählen zur Volkskrankheit schlechthin. Während man anfänglich durch gereizte, ängstliche, aggressive und müde Stimmungen auffällt, kann dies im schlimmsten Fall in einer Depression münden. Das Stresshormon Cortisol hemmt nämlich die Produktion des Glückshormons Serotonin und eine depressive Grundstimmung nimmt Überhand.
Körperliche Warnzeichen
Neben einer unruhigen Stimmung und Schlafstörungen machen sich auch häufig Kopf- und Rückenschmerzen sowie Schwindel bemerkbar. In besonders schlimmen Fällen verändert sich sogar das Blutbild.
Unentwegte Müdigkeit
Chronische Müdigkeit ist mitunter das stärkste Symptom. Dadurch wird dem Körper verdeutlicht, dass er Ruhe braucht. Allerdings ignorieren viele Betroffene dieses Problem, wodurch sie an Schlafstörungen leiden, da der Stress, der sich untertags bemerkbar macht, die Ein- und Durchschlafphasen stört.
Rasante Gewichtszunahme
Kommt es zu Stress verschafft sich das Stresshormon Cortisol einen Weg in unsere Bauchspeicheldrüse, wodurch die Insulinproduktion gestört und Kohlenhydrate in die Fettzellen gelagert werden. Der gesenkte Blutzuckerspiegel, der dadurch entsteht, erhöht das Verlangen nach Zucker.

Quelle: https://www.kosmo.at/ausgebrannt-8-anzeichen-fuer-ein-burnout/2/